LogiMAT
2. März 2010
4. März 2010
Behälter surfen im "Internet der Dinge"
Die Firma Lanfer und die LinogistiX präsentieren das "Internet Der Dinge"
Live auf der Logimat. Am Stand 262 in Halle 1 sind Fachbesucher herzlich eingeladen, sich von den Vorteilen des "Internets der Dinge" zu überzeugen.
Das fortwährende Streben nach Effizienz erfordert die Erhöhung der
Produktivität über den gesamten Lebenszyklus materialflusstechnischer
Anlagen. Das Internet der Dinge bietet Lösungen, um Zeit, Kosten und vor
allem das Risiko der Inbetriebnahme zu minimieren. Gleichzeitig erlaubt
das Internet der Dinge Anlagen mit einem hohen Komplexitätsgrad äußerst
robust und dynamisch zu steuern.
Die Lanfer Cargotechnik ist spezialisiert auf den Bau individueller
Fördersysteme und deren Steuerung und hat die Konzepte zur
Produktionsreife entwickelt. Die Mitarbeiter verfügen über langjährige
Erfahrung in Modernisierungsprojekten. Die LinogistiX GmbH ist
Spezialist für komplexe Materialflusssteuerungen und hat das Leitsystem
programmiert. Die Kooperation der beiden Firmen begründet sich aus der
gemeinsamen Zusammenarbeit im Verbundprojekt "Internet der Dinge -
Wandelbare Echtzeit-Logistiksysteme auf Basis Intelligenter Agenten für
den produktionsnahen Bereich", in dem Partner aus der Industrie und
führende Wissenschaftler maßgebende Konzepte für das Internet der Dinge
in der Intralogistik entwickelt haben.
Die ausgestellte Förderstrecke besteht aus drei Kreisläufen, die
untereinander mit Weichen bzw. Umsetzern verbunden sind. Jeder Kreislauf
besteht aus mehreren bidirektionalen Rollenbahnen, je einem Controller
und RFID-Systemen. Des Weiteren sind auf den Kreisläufen Entnahme-,
Zuführungs- und Bearbeitungspunkte verteilt. Auf der Anlage lassen sich
verschiedene Szenarien zeigen, die das dynamische Ausweichen von
Behältern mit identischen Zielen sowie das Adhoc-Umdefinieren von
Arbeitspunkten beinhalten. Durch den durchgängigen Einsatz von
bidirektionalen Förderelementen erlaubt die Anlage trotz der kompakten
Bauweise ein Höchstmaß an Bewegungsvarianten und Alternativrouten.
Am Stand 262 in Halle 1 sind Fachbesucher herzlich eingeladen, sich von
den Vorteilen des Internets der Dinge zu überzeugen. Mögliche
Migrationsszenarien einer bestehenden Anlage auf den Stand des Internets
der Dinge können am Stand ebenso diskutiert werden wie die Frage nach
erzielbaren Potenzialen.
